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Strukturwandel im nördlichen Ruhrgebiet - Kontrastreich, spannend, unfertig

Gesellschaft | Politik

Strukturwandel im nördlichen Ruhrgebiet - Kontrastreich, spannend, unfertig

Das Kursende ist bereits erreicht

Kurstitel:
Strukturwandel im nördlichen Ruhrgebiet - Kontrastreich, spannend, unfertig
Kursnummer:
17007
Kursstatus:
Der Kurs ist abgelaufen

Der Bildungsurlaub beschäftigt sich mit dem Strukturwandel im nördlichen Ruhrgebiet, in dem der Rückgang der Schwerindustrie später ankam als im übrigen Ruhrgebiet. An drei verschiedenen Orten gehen wir drei unterschiedlichen Aspekten des Veränderungsprozesses nach, nachdem am Dienstagabend in das Thema Strukturwandel eingeführt wurde. Nicht der Bergbau, sondern zwei weitere Schwergewichte der klassischen Ruhrgebietswirtschaft stehen im Mittelpunkt des Seminars: Stahl und Chemie.
Am Mittwoch beschäftigen wir uns mit der Chemieindustrie - eine der großen Säulen der Ruhrgebietswirtschaft. Zu den bedeutendsten Chemiestandorten in Deutschland zählt der Chemiepark Marl. Neben Evonik, ihren Tochtergesellschaften und Beteiligungen sind 12 weitere Unternehmen mit rd. 100 Produktionsanlagen im Chemiepark angesiedelt.
Vor Ort im Gespräch mit den Akteuren und bei einer Busführung efahren wir etwas über die Geschichte des Standortes, seiner Entwicklung bis zu seinem heutigen Erscheinungsbild. Am Beispiel der Stadt Marl wird auch der Einfluss eines dominanten Werkes auf die Stadtentwicklunge in einer kleinen Stadt in Vergangenheit und Gegenwart untersucht.
Am Donnerstag steht die Stahlstadt Dortmund im Mittelpunkt. Es geht um die Entwicklung der Stahlindustrie am Beispiel der Fa. Hoesch. Es wird ein Bogen von den Anfängen der Eisen- und Stahlindustrie im Dortmunder Raum seit 1840/41 bis zum Strukturwandel der Gegenwart geschlagen.
Eine Führung im Hoesch-Museum zeigt die Bedeutung des Traditionsunternehmens für Dortmund auf. Das "3D Stahlwerk" versetzt Besucher/innen in die Situation eines realen Stahlwerks. Anschließend besuchen wir den Hafen Dortmund, der für die frühere Stahlindustrie eine zentraler Umschlagplatz war und Transportwege sicherstellte. Mitarbeiter des Hafens erläutern aber auch neben der Geschichte, den Wandel und die Leistungsfähigkeit des heutigen Hafens.
Am Nachmittag informieren wir uns in der DASA über die belastenden Tätigkeiten in der Schwerindustrie und über die Bedeutung menschengerechter Gestaltung der Arbeit.
Am Freitag beschäftigen wir uns mit dem Jahrhundertprojekt des Emscherumbaus und lernen dabei vor Ort bei Baustellenführungen auch die positiven Auswirkungen des Strukturwandels kennen. Wir erfahren wie durch den Neubau eines Abwasserkanals und den Rückbau der alten, offenen "Kloakenrinne" ein renaturierter Fluss entsteht.
Eintritte und Führungen sind in der Kursgebühr enthalten.


Zeitraum:

Di. 05.06.2018 - Fr. 08.06.2018
Dauer:
4 Termine
Uhrzeit:
18:00 - 20:15 Uhr
Dozent(en):
  • Bücker, Dr. Vera

Kurstermine:
Datum Zeit Unterrichtsraum
05.06.2018 18:00 - 20:15 Uhr VHS im BVZ, Raum 1011
06.06.2018 09:00 - 17:00 Uhr Exkursion
07.06.2018 09:00 - 17:00 Uhr Exkursion
Alle Kurstage ansehen

Kursort(e):
  • Exkursion

  • VHS im BVZ, Raum 1011
    Gustav-Heinemann-Platz 2-6
    44787 Bochum
Kosten:
42,00 € (25,20 €)


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Das "Politische Forum am Donnerstag"

Sind Sie interessiert an lokalen und regionalen politisch-
gesellschaftlichen Fragestellungen? Im „Politischen Forum am Donnerstag“ haben Sie die Möglichkeit, in angenehmer Atmo-
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Jede Veranstaltung hat ein eigenes Thema. Themen, die sich aus
der Veranstaltung ergeben, können aufgriffen und in einer der nächsten Veranstaltungen „bearbeitet“ werden.

Das "Politische Forum am Donnerstag" findet in der Zeit von 18.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr im Forum der VHS, im Haus der Begegnung oder an anderen interessanten Orten Bochums statt.
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