Grundbildung

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Psychogramm einer Stadt

Mit einem Augenzwinkern erläutert Dolf Mehring bei diesem Stadtspaziergang, warum Bochum oft als "graue Maus" im Ranking der Großstädte wahrgenommen wird und warum die Bochumer*innen, die sich ihrer Stadt wahrlich nicht schämen müssen, sie manchmal so wenig pfleglich behandeln und behandelt haben.
Welche geschichtlichen Ursachen und Belege gibt es für die psychische Prägung der Bochumer Mentalität und wie wirkt sich das bis heute aus? Er geht bei seinen mit historischen Bildern hinterlegten Stationen auch der Frage nach, was Bochum tun muss, um ein gesundes Maß an Selbstkritik und Selbstbewusstsein zu entwickeln.
Nebenbei werden beim Stadtspaziergang folgende spannenden Fragen behandelt: Warum wurde das Tana Schanzara Denkmal mit einer Walnuss verziert? Weshalb gewann die SPD im 19. Jh. in Bochum keinen Blumentopf? Wieso machte die Eisenbahn einen Bogen um die Stadt? Was machte die Bochumer Currywurst berühmt? Warum machten die Nazis Bochum und nicht Dortmund zur Gauhauptstadt? Weshalb wurden die wenigen erhaltenen Reste des bombenzerstörten Bochums nach dem Krieg endgültig von Baggern plattgemacht? Warum lieben die Bochumer*innen ihren Kuhhirten und gaben ihm dennoch einen falschen Namen?

Treff: Tana Schanzara Denkmal - gegenüber Schauspielhaus / Königsallee - Oskar-Hoffmann-Straße

Status:

Kurs abgeschlossen

Kursnr.:

I12020

Beginn:

So., 05.05.2024, 10:30 - 12:45 Uhr

Dauer:

1

Kursort:

Treff: Tana Schanzara Denkmal, gegenüber dem Schauspielhaus BO

Entgelt:

6,00 €




Datum
05.05.2024
Uhrzeit
10:30 - 12:45 Uhr
Ort
Treff: Tana Schanzara Denkmal, gegenüber dem Schauspielhaus BO



Portrait

Dolf Mehring

Tätigkeitsbezeichnung: Rentner, freischaffend tätig (vormals Leiter Jugendamt Bo.)

Profil: Ich bin ein waschechter Bochumer Junge und habe mich schon sehr lange intensiv mit der Geschichte und dem Alltagsleben Bochums beschäftigt. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der sozialen Entwicklung. Ich finde es gut, wenn man sich mit der Stadt, in der man lebt, auseinandersetzt. Denn es ist eine wechselseitige Beziehung: die Stadt wirkt direkt auf das persönliche Lebensgefühl ein und gleichzeitig trägt jede*r Bochumer*in zur Entwicklung des Gemeinwesens bei. Meine Stadtführungen gestalte ich nicht bierernst, sondern mit möglichst vielen Geschichten zur Geschichte. Und Bochum hat eine Menge zu erzählen!


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