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Die Besteigung der Zugspitze - Auf den Spuren der Erstbesteiger

Die Zugspitze ist mit 2.962 m der höchste Berg Deutschlands. Die einfachste, dafür aber längste und stillste Route hinauf ist der Weg durch die wildromantische Partenachklamm und das Reintal. Bis auf den Schlussanstieg sind auf dieser Strecke kaum technische Schwierigkeiten oder Klettersteige zu überwinden. Lediglich einige kurze Fels- und Drahtseilpassagen ermöglichen trittsicheren und schwindelfreien Bergwanderern auch ohne Klettererfahrung den höchsten Berg Deutschlands zu besteigen.
Vor der eigentlichen Gipfelbesteigung erkunden wir Deutschlands Wintersportort Nr. 1 und seine Umgebung. Wir lernen die beiden historischen Ortskerne Garmisch und Partenkirchen kennen und erleben einen Bayrischen Abend mit typischen regionalen Spezialitäten. Das erste Höhenerlebnis wird der Besuch und die "Besteigung" der großen Olympia-Skischanze sein. Der Blick vom Schanzentisch ist ein echtes und schwindelerregendes Erlebnis. Auf einer leichten Einstiegstour wandern wir zum höchst gelegenen Kirchdorf Deutschlands, 996 m.
Für die Gipfelbesteigung zur Zugspitze werden wir uns 2,5 Tage Zeit nehmen. Die Geologie und Landschaftsentwicklung in den Alpen sowie die Veränderungen, die der Mensch, der Tourismus und der Klimawandel mit sich bringen, werden auf dieser geographischen Exkursion zum Erlebnis. Wir übernachten auf 2051 m in der urigen Knorrhütte und erleben eine Nacht im Matratzenlager.
Über Geröllfelder und an den hellen Felswänden des Wettersteingebirges entlang erreichen wir Deutschlands höchst gelegene Forschungsstation - das Schneefernerhaus auf 2650 m ü. NN. Als weiteres Highlight erhalten wir die seltene Gelegenheit, hinter die Kulissen der hier aktuell laufenden (Klima-)Forschungsprojekte zu schauen. Und was sonst nur Wissenschaftlern vorbehalten ist: Wir werden an diesem besonderen Ort auf der Forschungsstation übernachten.
Am nächsten Morgen werden wir als eine der ersten Gruppen den Gipfel erreichen. Der letzte kurze Anstieg auf den Zugspitzgrad ist mit einer Leiter und Drahtseilen gesichert. Am Gipfelkreuz werden wir bei guter Sicht mit einer grandiosen Aussicht in alle Richtungen belohnt.
Für den "Abstieg" nehmen wir die erst 2017 eröffnete Seilbahn - eine der modernsten ihrer Art, mit einer bodentief verglasten Gondel.
Eine gute Kondition für Bergtouren in leichtem bis mittelschwerem Gelände, Ausdauer für Tagesetappen für bis zu 8,5 Std. sowie absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit setzen wir voraus.

Leistungen:
- 2 x Ü/F + Lunchververpflegung im DZ (in Garmisch-Partenkirchen)
- 2 x Ü HP im Mehrbettzimmer/ Gemeinschaftslager (Hütte/UFS)
- Reiseleitung während der Exkursion
- Fahrt mit der Seilbahn/Zahnradbahn (von der Zugspitze)
- Gondelfahrt mit der Eckbauerbahn
- Eintritt Partenachklamm
- Stadtführung Garmisch-Partenkirchen
- Führung/Besichtigung der Großen Olympiaskisprungschanze
- Führung und Seminare in der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus
Preis p.P.:
640,- EUR (für DAV-Mitglieder)
660,- EUR (für Nicht-DAV-Mitglieder)
EZ-Zuschlag: 40,- EUR
(für 2 Übernachtungen in Garmisch-Partenkirchen)
Optional:
1 weitere Übernachtung am 29.07. (49,- p.P. im DZ bzw. 69,- p.P. im EZ in Garmisch-Partenkirchen)

Zusatzkosten:
An- und Abreise (z. B. mit dem Zug von Bochum: ab ca. 80,- EUR (Hin- und Rückfahrt),
Speisen und Getränke außerhalb der beschriebenen Leistungen
Weitere Infos bei Katja Holzmüller, Tel.: 0234/910-2866, KHolzmueller@bochum.de

Status:

Kurs abgeschlossen

Kursnr.:

A50007

Beginn:

Sa., 25.07.2020, 09:00 - 16:00 Uhr

Dauer:

0

Kursort:

Exkursion

Entgelt:

660,00 €

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Abgelaufen


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