Gras drüber? - Auf den Spuren der Zwangsarbeit
In Kooperation mit dem Bochumer Bündnis gegen Rechts
50 Jahre nach Schließung der letzten Zeche in Bochum und 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs begeben wir uns anhand von Zeitzeugnissen auf die Suche nach Spuren der mehr als hundertjährigen Industrie- und Migrationsgeschichte im Bochumer Norden.
Ausgehend vom ehemaligen Lager und künftigen Gedenkort Bochum-Bergen machen wir uns mit dem Fahrrad auf den Weg der osteuropäischen Zwangsarbeiter der Zeche Constantin,: „Erneut begann die Arbeit und wieder gab es Rübensuppe, wieder den Holzklotz an den Beinen, daran erinnere ich mich wie an einen Albtraum“, berichtet 1998 Nikolaj Storoschenko aus Donezk von seiner Kriegserfahrung in Bochum als jugendlicher Zwangsarbeiter auf Zeche Constantin der Große (1942-1945). Welche Spuren der Zeche sind heute noch sichtbar und welche Geschichte erzählen sie?
Auf Bahntrassen, Feldwegen sowie der Wiescherstr. führt uns der Weg zu den ehemaligen Schächten X und 4/5 und endet am Südfriedhof in Herne, dem Ehrenfriedhof für Kriegstote fremder Staaten, vor allem aus der Sowjetunion und Polen.
| Kursnummer | M12009B |
| Beginn |
Sa., 13.06.2026, um 14:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | Zu diesem Kurs sind noch keine Orte verfügbar. |
| Kursleitung |
Susanne Wycisk
|
| Entgelt | 0,00 € |
Kurstermine 1
| – | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Samstag • 13.06.2026 • 14:00 - 16:30 Uhr | Treff: Bergener Str. 116 c |









